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Sonderausstellungen

Ab März 2018: Warum isst die Welt, wie sie isst?

Schloss Hof und Schloss Niederweiden widmen sich in den Jahren 2018 bis 2020 in drei interaktiven Sonderausstellungen der Frage: Warum isst die Welt, wie sie isst?

Die drei Ausstellungen beleuchten Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Essens.  Angefangen bei der Produktion über die Distribution und Konsumation des Essens bis hin zu deren Auswirkungen auf den einzelnen Menschen, die Gesellschaft und die Umwelt - Besucher können in die komplexe Welt des Essens eintauchen und sie spielerisch erkunden. Die Sonderausstellungen laden zum Mitmachen und Nachdenken ein.

Teil 1, 2018: Aus der Erde auf den Teller

Jede der drei Sonderausstellungen widmet sich einem Themenschwerpunkt. Die erste Ausstellung im Jahr 2018 befasst sich mit der Lebensmittelproduktion. Der Übergang vom Jagen und Sammeln hin zu Ackerbau und Viehzucht ist der Ursprung der heutigen Lebensmittelproduktion. Vom Pflug bis zum Kunstdünger, vom Glashaus bis zur Genmanipulation - um den Ernteertrag zu steigern, hat die Landwirtschaft in den vergangenen Jahrhunderten zahlreiche neue Methoden und Techniken hervorgebracht und entwickelt sich bis heute ständig weiter.

Fruchtbarer Boden ist aber nach wie vor die wichtigste Ressource zur Erzeugung von Essen. Er ist hart umkämpft (Landraub) und starken Veränderungen (Klimawandel) ausgesetzt. Fruchtbarer Boden ist als Ursprung des Essens zudem Thema von Mythen und Schöpfungserzählungen und wird in Form von Erdgottheiten verehrt.

Wie die Ausstellung zeigt, gelangen nur die wenigsten Nahrungsmittel, die aus der Natur gewonnen werden, direkt auf den Teller. Ob Früchte, Gemüse, Getreide, Fleisch oder Fisch: Der Mensch wäscht, schält, schneidet, würzt, kocht, gart, bäckt, grillt etc. Nahrung wird verarbeitet und zubereitet, um sie genießbar und schmackhaft zu machen, sie zu konservieren, zu lagern oder zu transportieren.

Die wenigsten Mahlzeiten werden komplett selbst gekocht. Wer mahlt Getreide zu Mehl oder verarbeitet Rohmilch zu Butter, Joghurt oder Käse weiter? Die Lebensmittelindustrie bereitet die Nahrungsmittel entsprechend auf, bevor sie in die heimische Küche gelangen und dort zu einer Mahlzeit verarbeitet werden.

Durch die Zubereitung entscheidet der Mensch, wie das Essen aussieht, riecht, schmeckt und sich anfühlt. Die Ausstellung veranschaulicht, dass Essen dabei mehr als bloße Nahrungsaufnahme ist. Was, wie viel, wann, wo und wie gegessen wird, ist Ausdruck von Kultur, Weltanschauung, Wertvorstellungen, Lebensstil, Brauchtum, Tradition, Reichtum, Armut, Alter und Geschlecht.

15. März bis 18. November 2018

Teil 2, 2019: Vom Produzenten zum Konsumenten

Die Ausstellung im Jahr 2019 widmet sich der Reise des Essens vom Produzenten zum Konsumenten. Sie gewährt Einblicke in die vielschichtige Welt des Lebensmittelhandels und zeigt, welche Rolle der Mensch als Konsument spielt. Außerdem befasst sich die Ausstellung mit der Esskultur, also mit Bräuchen, Traditionen, Ritualen rund ums Essen und Tischsitten.

15. März bis 17. November 2019

Teil 3, 2020: Was vom Essen übrig bleibt

Die dritte Sonderausstellung im Jahr 2020 beleuchtet die Auswirkungen der Lebensmittelproduktion, -distribution und -konsumation auf den Menschen und seinen Körper sowie die Umwelt und setzt sich mit dem Thema der Nachhaltigkeit auseinander. Des Weiteren beschäftigt sie sich mit dem Essen und seiner Bedeutung rund um den Tod.

15. März bis 15. November 2020

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