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Sonderausstellungen

300 Jahre Maria Theresia - Jubiläumsausstellung 2017


Maria Theresia Jubiläumsausstellung

300 Jahre Maria Theresia - Jubiläumsausstellung 2017

Zum 300. Geburtstag Maria Theresias startet am 15. März 2017 eine umfassende Jubiläumsausstellung zum Leben und Wirken einer der bedeutendsten Herrscherpersönlichkeiten der europäischen Geschichte.

300 Jahre Maria Theresia: Strategin – Mutter – Reformerin

Maria Theresias Regentschaft dauerte vierzig Jahre, von 1740 bis 1780. Nach turbulenten Jahren zu Beginn ihrer Herrschaft erlebte die Habsburgermonarchie eine Blütezeit: Auf dem Gebiet der Staatsverwaltung und der Außenpolitik stellte Maria Theresia, die Tochter Karls VI., Weichen, welche die weitere Entwicklung der Monarchie entscheidend beeinflussen sollten. Obwohl die Regentin persönlich den Idealen der Aufklärung skeptisch gegenüberstand, gilt diese Epoche bis heute als Reformperiode, in der die habsburgischen Länder einen deutlichen Modernisierungsschub erfuhren. Die höfische Repräsentation erlebte unter Maria Theresia einen letzten Höhepunkt vor der Nüchternheit des Josephinismus und dem Untergang des Ancien Régime mit der Französischen Revolution.

 
 Die Idealisierung Maria Theresias als große „Landesmutter“ setzte nicht erst nach ihrem Tod ein. Dank ihrer 16 Kinder galt sie schon während ihres Lebens als ein „Denkmal ihrer selbst“. Die Ausstellung durchleuchtet das Bild der Herrscherin als „Familienmensch“ und setzt sich mit den oft reichlich  komplizierten Beziehungen zwischen den Familienmitgliedern auseinander.

Auch die Schattenseiten der energischen Regentin werden thematisiert. Ihre Intoleranz gegenüber anderen Konfessionen, die Entstehung des „Mythos Maria Theresia“ und ihre Verklärung zur positiven Identifikationsfigur der habsburgischen Dynastie werden einer kritischen Betrachtung unterzogen.


Die große Jubiläumsausstellung wird von der Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. in Kooperation mit dem KHM-Museumsverband (Kaiserliche Wagenburg) veranstaltet. An vier verschiedenen Standorten in Wien und Niederösterreich werden unterschiedliche Themenschwerpunkte in Szene gesetzt.


„Bündnisse und Feindschaften“

Schloss Hof

Maria Theresia ließ sich um 1775 in ihrem niederösterreichischen Landsitz Schloss Hof ein Witwenappartement einrichten. In der Beletage des Schlosses werden die Schwierigkeiten ihrer Herrschaftsübernahme, Kriege und Friedensschlüsse, Gebietsverluste und -erweiterungen sowie der große (außen)politische Gestaltungswille Maria Theresias präsentiert.

„Modernisierung und Reformen"

Schloss Niederweiden

Das ebenfalls im Marchfeld gelegene, kleine und intime Schloss Niederweiden war für Jagdgesellschaften und Feste reserviert. Die großen innenpolitischen und staatsverändernden Reformen Maria Theresias sind der zentrale Themenbereich dieses Ausstellungsstandorts. 

 „Familie und Vermächtnis“

Hofmobiliendepot ∙ Möbel Museum Wien


In der 1747 von Maria Theresia gegründeten „Hofmobilieninspektion“ stehen das familiäre Umfeld, die persönlichen Schicksale und die dynastische Heiratspolitik Maria Theresias ebenso wie das Fortleben des „Mythos“ Maria Theresia weit über ihren Tod hinaus im Mittelpunkt. Mehr zum Ausstellungs-Standort im Hofmobiliendepot finden Sie hier.

 „Frauenpower und Lebensfreude"

Kaiserliche Wagenburg Wien

In der Wagenburg wird Maria Theresias Selbstdarstellung im Spannungsfeld zwischen weiblicher Identität und „männlicher“ Herrschermacht thematisiert. Zugleich lassen Prunkfahrzeuge und Gewänder den Glanz höfischer Repräsentation und ausgelassener Feste wiederauferstehen.



Öffnungszeiten: 15.3. – 29.11.2017 täglich
Kaiserliche Wagenburg Wien: 9.00 – 17.00 Uhr
Hofmobiliendepot, Schloss Hof, Schloss Niederweiden: 10.00 – 18.00 Uhr

Website Maria Theresia 2017

Ab März 2018: Warum isst die Welt, wie sie isst?


Ab März 2018: Warum isst die Welt, wie sie isst?

Schloss Hof und Schloss Niederweiden widmen sich in den Jahren 2018 bis 2020 in drei interaktiven Sonderausstellungen der Frage: Warum isst die Welt, wie sie isst?

Die drei Ausstellungen beleuchten Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Essens.  Angefangen bei der Produktion über die Distribution und Konsumation des Essens bis hin zu deren Auswirkungen auf den einzelnen Menschen, die Gesellschaft und die Umwelt - Besucher können in die komplexe Welt des Essens eintauchen und sie spielerisch erkunden. Die Sonderausstellungen laden zum Mitmachen und Nachdenken ein.

Teil 1, 2018: Aus der Erde auf den Teller

Jede der drei Sonderausstellungen widmet sich einem Themenschwerpunkt. Die erste Ausstellung im Jahr 2018 befasst sich mit der Lebensmittelproduktion. Der Übergang vom Jagen und Sammeln hin zu Ackerbau und Viehzucht ist der Ursprung der heutigen Lebensmittelproduktion. Vom Pflug bis zum Kunstdünger, vom Glashaus bis zur Genmanipulation - um den Ernteertrag zu steigern, hat die Landwirtschaft in den vergangenen Jahrhunderten zahlreiche neue Methoden und Techniken hervorgebracht und entwickelt sich bis heute ständig weiter.

Fruchtbarer Boden ist aber nach wie vor die wichtigste Ressource zur Erzeugung von Essen. Er ist hart umkämpft (Landraub) und starken Veränderungen (Klimawandel) ausgesetzt. Fruchtbarer Boden ist als Ursprung des Essens zudem Thema von Mythen und Schöpfungserzählungen und wird in Form von Erdgottheiten verehrt.

Wie die Ausstellung zeigt, gelangen nur die wenigsten Nahrungsmittel, die aus der Natur gewonnen werden, direkt auf den Teller. Ob Früchte, Gemüse, Getreide, Fleisch oder Fisch: Der Mensch wäscht, schält, schneidet, würzt, kocht, gart, bäckt, grillt etc. Nahrung wird verarbeitet und zubereitet, um sie genießbar und schmackhaft zu machen, sie zu konservieren, zu lagern oder zu transportieren.

Die wenigsten Mahlzeiten werden komplett selbst gekocht. Wer mahlt Getreide zu Mehl oder verarbeitet Rohmilch zu Butter, Joghurt oder Käse weiter? Die Lebensmittelindustrie bereitet die Nahrungsmittel entsprechend auf, bevor sie in die heimische Küche gelangen und dort zu einer Mahlzeit verarbeitet werden.

Durch die Zubereitung entscheidet der Mensch, wie das Essen aussieht, riecht, schmeckt und sich anfühlt. Die Ausstellung veranschaulicht, dass Essen dabei mehr als bloße Nahrungsaufnahme ist. Was, wie viel, wann, wo und wie gegessen wird, ist Ausdruck von Kultur, Weltanschauung, Wertvorstellungen, Lebensstil, Brauchtum, Tradition, Reichtum, Armut, Alter und Geschlecht.

15. März bis 18. November 2018

Teil 2, 2019: Vom Produzenten zum Konsumenten

Die Ausstellung im Jahr 2019 widmet sich der Reise des Essens vom Produzenten zum Konsumenten. Sie gewährt Einblicke in die vielschichtige Welt des Lebensmittelhandels und zeigt, welche Rolle der Mensch als Konsument spielt. Außerdem befasst sich die Ausstellung mit der Esskultur, also mit Bräuchen, Traditionen, Ritualen rund ums Essen und Tischsitten.

15. März bis 17. November 2019

Teil 3, 2020: Was vom Essen übrig bleibt

Die dritte Sonderausstellung im Jahr 2020 beleuchtet die Auswirkungen der Lebensmittelproduktion, -distribution und -konsumation auf den Menschen und seinen Körper sowie die Umwelt und setzt sich mit dem Thema der Nachhaltigkeit auseinander. Des Weiteren beschäftigt sie sich mit dem Essen und seiner Bedeutung rund um den Tod.

15. März bis 15. November 2020

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