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WEITERE STANDORTE DER Schloß Schönbrunn Kultur- u Betriebsges.m.b.H

Sehr geehrte Gäste!

Am 24. und 25. September 2018 bleibt Schloss Hof wegen einer Veranstaltung ganztätig geschlossen. Das nahe gelegene Jagdschloss Niederweiden ist jeweils von 10.00 – 18.00 Uhr geöffnet. Wir freuen uns, Sie ab 26. September wieder an beiden Standorten begrüßen zu dürfen!

Besucher Information

Sonderausstellungen

Warum isst die Welt, wie sie isst?
Von 15.3. bis 18.11.2018

Schloss Hof und Schloss Niederweiden widmen sich in den Jahren 2018 bis 2020 in drei interaktiven Sonderausstellungen der Frage: Warum isst die Welt, wie sie isst?

Die drei Ausstellungen beleuchten Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Essens.  Angefangen bei der Produktion über die Distribution und Konsumation des Essens bis hin zu deren Auswirkungen auf den einzelnen Menschen, die Gesellschaft und die Umwelt - Besucher können in die komplexe Welt des Essens eintauchen und sie spielerisch erkunden. Die Sonderausstellungen laden zum Mitmachen und Nachdenken ein.

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SCHLOSS HOF - Aus der Erde auf den Teller

Teil 1: 15. März bis 18. November 2018

Jede der drei Sonderausstellungen widmet sich einem Themenschwerpunkt. Die erste Ausstellung im Jahr 2018 befasst sich mit der Lebensmittelproduktion. Der Übergang vom Jagen und Sammeln hin zu Ackerbau und Viehzucht ist der Ursprung der heutigen Lebensmittelproduktion. Vom Pflug bis zum Kunstdünger, vom Glashaus bis zur Genmanipulation - um den Ernteertrag zu steigern, hat die Landwirtschaft in den vergangenen Jahrhunderten zahlreiche neue Methoden und Techniken hervorgebracht und entwickelt sich bis heute ständig weiter.

Fruchtbarer Boden ist aber nach wie vor die wichtigste Ressource zur Erzeugung von Essen. Er ist hart umkämpft (Landraub) und starken Veränderungen (Klimawandel) ausgesetzt. Fruchtbarer Boden ist als Ursprung des Essens zudem Thema von Mythen und Schöpfungserzählungen und wird in Form von Erdgottheiten verehrt.

Wie die Ausstellung zeigt, gelangen nur die wenigsten Nahrungsmittel, die aus der Natur gewonnen werden, direkt auf den Teller. Ob Früchte, Gemüse, Getreide, Fleisch oder Fisch: Der Mensch wäscht, schält, schneidet, würzt, kocht, gart, bäckt, grillt etc. Nahrung wird verarbeitet und zubereitet, um sie genießbar und schmackhaft zu machen, sie zu konservieren, zu lagern oder zu transportieren.

Die wenigsten Mahlzeiten werden komplett selbst gekocht. Wer mahlt Getreide zu Mehl oder verarbeitet Rohmilch zu Butter, Joghurt oder Käse weiter? Die Lebensmittelindustrie bereitet die Nahrungsmittel entsprechend auf, bevor sie in die heimische Küche gelangen und dort zu einer Mahlzeit verarbeitet werden.

Durch die Zubereitung entscheidet der Mensch, wie das Essen aussieht, riecht, schmeckt und sich anfühlt. Die Ausstellung veranschaulicht, dass Essen dabei mehr als bloße Nahrungsaufnahme ist. Was, wie viel, wann, wo und wie gegessen wird, ist Ausdruck von Kultur, Weltanschauung, Wertvorstellungen, Lebensstil, Brauchtum, Tradition, Reichtum, Armut, Alter und Geschlecht.

Verpassen Sie nicht unsere Spezialvorträge mit unseren Ess-pertInnen!

 SPEZIALPROGRAMM zum Download


SCHLOSS NIEDERWEIDEN – Sinn & Sinnlichkeit

In den Räumlichkeiten des ehemaligen Jagdschlosses Niederweiden werden die kulturellen, symbolischen und sinnlichen Aspekte des Essens beleuchtet. Die Ausstellung verdeutlicht, dass Essen mehr als bloße Nahrungsaufnahme und in der westlichen Wohlstandsgesellschaft längst keine reine Überlebensnotwendigkeit mehr ist. Die meisten Menschen können sich aussuchen, was, wann, wo und wie sie essen. Sie wählen aus einer Fülle an essbaren Produkten aus und werden dabei von kulturellen Traditionen, religiösen Geboten und Verboten, persönlichen Werten und Weltansichten oder gar der Etikette, was man zu bestimmten Anlässen isst oder nicht, geleitet. Darüber hinaus können BesucherInnen an vier Installationen zu den Themen Sehen, Hören, Riechen und Fühlen erleben, dass man mit allen Sinnen isst.

Die Augen essen mit

So zeigt die Installation zum Thema Sehen, dass der Sehsinn eine primäre Rolle in der Beurteilung von Lebensmitteln einnimmt. Mit den Augen werden Farben, Formen, Größen und Strukturen erfasst und sie verschaffen einen ersten, oft entscheidenden Eindruck über Qualität und Genusstauglichkeit. Dies alles passiert, noch bevor andere Sinne aktiv werden. Mit Farben werden bestimmte Gerüche und Geschmacksrichtungen assoziiert.

Der Ton macht das Essen

Nahrungsmittel müssen nicht nur schön aussehen, sondern beim Zubeißen auch gut klingen, wie die zweite Installation verdeutlicht. Das Knistern der Lebensmittelverpackungen, der Knall beim Öffnen einer Flasche Sekt, die Geräusche beim Einschenken von Getränken, beim Schneiden und Anbraten oder der Biss in eine knackige Karotte. Der Genusswert von Lebensmitteln hängt stark mit dem Hörsinn zusammen.

Gespür für das Essen

Über den Tastsinn lassen sich Form, Textur, Gewicht, Temperatur und Aggregatzustand von Lebensmitteln erkunden. Die Haptik übt Einfluss auf die Geschmacksurteile aus. Ob man beim Essen Besteck verwendet oder mit den Fingern isst, kann mitentscheiden, ob man etwas mag oder nicht. Das taktile Empfinden im Mund trägt bis zu 60 Prozent zur Geschmackswahrnehmung bei. Weich, knackig, rau, glatt, elastisch, bröselig, strukturiert, glitschig oder eine Mischung aus mehreren Komponenten?

Die Nase „schmeckt“ mehr als die Zunge

Die vierte Installation veranschaulicht, dass man über den Geruch von Essen entscheidet, ob etwas schmeckt. Da die Zunge mit ihrer groben Geschmackseinteilung nicht fähig ist, aus einem leckeren Essen ein geschmackliches Erlebnis zu zaubern, übernimmt die Nase die Feinarbeit. Wenn man etwas isst, steigen die Aromamoleküle von der Mundhöhle aus in die Nase und lösen dort Impulse aus, die direkt an das Gehirn gesendet werden. Man riecht das Essen also beim Kauen.


Programm zum Download

A Place at the Royal Table
Ein Platz an der königlichen Tafel

Anlässlich des Europäischen Kulturerbejahres bittet die Vereinigung Europäischer Königsschlösser (European Royal Residences), an der königlichen Tafel Platz zu nehmen: Im Zentrum des Veranstaltungsprogramms Ein Platz an der Königlichen Tafel steht das gastronomische Erbe der europäischen Höfe: Ab 15. März 2018 dreht sich in allen 19 teilnehmenden Königsschlössern in 11 Ländern der Europäischen Union alles um kulinarische Traditionen. Ein Reigen von hundert Veranstaltungen in ganz Europa begleitet das Projekt.

Mehr über A Place at the Royal Table lesen Sie hier: PDF als Download oder unter www.europeanroyalresidences.eu/a-place-at-royal-palace

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Ein Platz an der königlichen Tafel auf Schloss Hof

Im Rahmen der Ausstellung Warum isst die Welt, wie sie isst? widmet sich ein Raum im Schloss der Vereinigung Europäischer Königsschlösser und ihrem Projekt A Place at the Royal Table. Die Tafelkultur an europäischen Höfen ist ein wesentlicher Bestandteil des europäischen Erbes. In diesem Raum werden exotische und seit dem 17. Jahrhundert überaus begehrte Konsumprodukte beleuchtet, die an europäischen Höfen lange Zeit als Luxusgüter galten. Heute sind diese auch für die breite Bevölkerung erschwinglich. 

Zucker zählte vor der Produktion von Rübenzucker zu den begehrtesten und teuersten Rohstoffen aus exotischen Ländern. Zucker wurde nicht nur für Desserts verwendet, auch die Tafeldekoration wurde häufig aus Zucker hergestellt. Zum ausgestellten Reise-Teeservice des Wiener Hofes zählen unter anderem Beil und Hammer zum Zerkleinern der pyramidenförmigen Zuckerhüte. Die Ananas galt ebenso als Ausdruck von Luxus. Im Park vom Schloss Sanssouci in Potsdam gab es sogar ein eigenes Ananasrevier, das ganzjährig die begehrten Früchte liefern konnte. Die Form der Ananas inspirierte Hofkünstler bis hin zur Schaffung von Beleuchtungskörpern.  Zur Verfeinerung von Gerichten und Getränken galten exotische Gewürze spätestens seit dem 17. Jahrhundert als Luxusgut. Eine versilberte Gewürzmenage kann aus den Beständen des Schlosses Wilanów präsentiert werden. Kakao erfreute sich als Luxusgetränk ebenfalls großer Beliebtheit und galt als Aphrodisiakum. Die sogenannte „heiße Schokolade“ wurde in eigens dafür vorgesehenen Servicen aus Edelmetallen und/oder Porzellan serviert. Das Schokoladekännchen aus Mafra trägt sogar das königliche Wappen.

Der Raum kann im Rahmen der Sonderausstellung besichtigt werden.
15. März bis 18. November 2018, täglich 10.00–18.00 Uhr

Europäisches Picknick | 23. Juni 2018, 10.00–18.00 Uhr

An diesem Tag lädt Schloss Hof zu einem entspannten, sommerlichen Picknick ein: Im Schatten der Kastanienbäume genießt man Köstlichkeiten aus dem Picknickkorb und lauscht dabei zarten Jazz-Tönen, während verschiedene Artisten wie Stelzengeher und Jongleure ihr künstlerisches Können zur Schau stellen. Genießen und Seele baumeln lassen ist angesagt! Mehr zu dieser Veranstaltung hier


Teil 2, 2019: Das Spiel mit dem Essen

Die Ausstellung im Jahr 2019 widmet sich der Reise des Essens vom Produzenten zum Konsumenten. Sie gewährt Einblicke in die vielschichtige Welt des Lebensmittelhandels und zeigt, welche Rolle der Mensch als Konsument spielt. Außerdem befasst sich die Ausstellung mit der Esskultur, also mit Bräuchen, Traditionen, Ritualen rund ums Essen und Tischsitten.

15. März bis 17. November 2019

 

Teil 3, 2020: Was vom Essen übrig bleibt


Die dritte Sonderausstellung im Jahr 2020 beleuchtet die Auswirkungen der Lebensmittelproduktion, -distribution und -konsumation auf den Menschen und seinen Körper sowie die Umwelt und setzt sich mit dem Thema der Nachhaltigkeit auseinander. Des Weiteren beschäftigt sie sich mit dem Essen und seiner Bedeutung rund um den Tod.

15. März bis 15. November 2020



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