| Eingebettet in die unberührte Naturlandschaft des
Nationalparks Donau-Auen liegt das uralte kaiserliche Jagdschloss
Eckartsau inmitten eines 27 Hektar großen Landschaftsgartens, der
derzeit nach alten Plänen originalgetreu wiedererrichtet wird.
Das heutige prunkvolle Erscheinungsbild des Schlosses geht im Wesentlichen
auf Graf Franz Ferdinand von Kinsky zurück. Der
böhmische Hofkanzler kaufte 1720 das Anwesen samt der Herrschaft
Eckartsau und ließ den mittelalterlichen Wehrbau zum barocken Jagdschloss
um- und ausbauen. Erstrangige Künstler wie Fischer von Erlach,
Daniel Gran oder Lorenzo Mattielli hatten maßgeblichen
Anteil an der aufwendigen Neugestaltung.
1760 erwarb Franz Stephan von Lothringen, der Gemahl
von Kaiserin Maria Theresia, das Schloss. Zu den prominentesten Eigentümern
zählten später Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand sowie Österreichs
letztes Kaiserpaar Karl I. und Zita.
Nach 1945 übernahmen die Österreichischen Bundesforste die Verwaltung
von Schloss Eckartsau. 2002 wurde die Anlage mit dem Österreichischen
Museumsgütesiegel ausgezeichnet.
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