Broderiebeet auf dem Schlossparterre

Der prachtvolle Skulpturenschmuck

Nach alten Plänen und Aufzeichnungen authentisch revitalisiert




Die außerordentliche Pracht von Schloss Hof wird zu keinem geringen Teil von seinem Garten bestimmt, der in beeindruckender Weitläufigkeit über sieben Terrassen zur March hin absteigt. Nur wenige barocke Gärten in Europa konnten sich an Pracht und Eleganz mit jenem messen, der für Prinz Eugen um Schloss Hof angelegt wurde. Die schöpferische Kraft der Natur und virtuoser menschlicher Gestaltungswille verbanden sich darin zu einem Werk von vollendeter Schönheit und Harmonie.

Neuerschaffung nach den historischen Quellen

Mit Hilfe historischer Pläne, alter Gemälde und anhand von Expertisen der versiertesten Landschaftsarchäologen konnte die im Lauf der Zeit allmählich verschwundene Pracht inzwischen weitgehend wieder hergestellt werden:
Die kunstvollen Broderiebeete mit den großzügigen Platebandes präsentieren sich wieder in ihrem ursprünglichen Farb- und Formenreichtum;
Mächtige Brunnenanlagen und eindrucksvolle Skulpturen er­strah­len erneut im alten barocken Glanz;
Hecken und Bäumchen bilden wie vor Jahrhunderten wieder zauberhafte, verwinkelte Nischen und Laubengänge.

Die Revitalisierung des Barockgartens war eine gewaltige Herausforderung, die von Archäologen, Pflanzenexperten und begabten Gärtnerinnen und Gärtnern bravourös gemeistert werden konnte. Wie sich das Kunstwerk an geformter Natur heute präsentiert, lesen Sie hier.

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